Insolvenz als Instrument der Sanierung

Unsere spezialisierten Berater haben Erfahrung im Bereich der insolvenznahen Restrukturierung und Sanierung, d.h. in einem Stadium eines Unternehmens, in dem es sich in einer latenten Krise befindet, jedoch noch keine Insolvenzgründe ersichtlich sind. Wir erstellen hierbei Sanierungsgutachten für Banken, Gläubiger und Unternehmen, sowie Fortführungsprognosen gem. IDW Standard S6.

Sollten alle Bemühungen scheitern, so kann auch ein Insolvenzverfahren eine sinnvolle Alternative sein. Ein Insolvenzverfahren bedeutet nicht zwingend das Ende Ihrer unternehmerischen Tätigkeit, sondern muss auch als Sanierungswerkzeug betrachtet werden. Die Insolvenzordnung bietet viele Möglichkeiten einer Neuausrichtung des Unternehmens und eines wirtschaftlichen Neubeginns.

Viele Unternehmer scheuen sich in insolvenzbedrohlichen Situationen externen Rat einzuholen, obwohl sich die Unternehmensleitung hier auf einem schmalen Grad bewegt. Nach einer ersten kostenfreien und unverbindlichen Erstberatung erhalten Sie unsere Einschätzung Ihrer Situation. Auch können unsere Leistungen in der Unternehmenssanierung über verschiedene Programme gefördert werden.

Wenn Ihr Unternehmen in eine Situation geraten ist, bei der Sie befürchten, sich in Insolvenznähe zu befinden, unterstützen wir Sie bei deren Beurteilung.

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Insolvenz in Eigenverwaltung unter dem Schutzschirm

Seit Anfang 2012 können Unternehmen, die drohen zahlungsunfähig zu werden, beantragen, ihr Unternehmen in Eigenverwaltung im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens zu sanieren (§ 270b InsO). Dies geschieht auf der Grundlage des Gesetzes zur weiteren Erleichterung der Sanierung von Unternehmen (ESUG).

Das hierbei ins Leben gerufene „Schutzschirmverfahren“ gibt dem Unternehmen bis zu drei Monate Zeit, einen Sanierungsplan zu erarbeiten. Die entscheidende Neuerung gegenüber dem „klassischen“ Insolvenzverfahren ist, dass der Unternehmer bzw. der Geschäftsführer oder Vorstand während des Insolvenzverfahrens Herr über das Unternehmen bleibt. Ein vom Unternehmer frei wählbarer und vom Insolvenzgericht bestellter Sachwalter beaufsichtigt den Ablauf des Verfahrens. Dies ist der wesentliche Unterschied zum „normalen“ Insolvenzverfahren, bei dem der Insolvenzverwalter das Ruder komplett übernimmt.

Sinnvoll kann der Antrag auf Eigenverwaltung (§ 270a InsO) bei drohender Zahlungsunfähigkeit sein. Der Vorteil einer Eigenverwaltung gegenüber einem Regelinsolvenzverfahren liegt vor allem in der Außenwirkung. Denn sie ist faktisch ein Insolvenzverfahren, das aber nach außen häufig nicht als solches wahrgenommen wird, sondern als Sanierungsverfahren.

Die Eigenverwaltung stellt zusammen mit dem Insolvenzplan ein wichtiges Instrument zur Sanierung und Restrukturierung eines insolventen Unternehmens dar. Das schuldnerische Unternehmen kann in der Position der Eigenverwaltung weiterhin die Insolvenzmasse selbst verwalten, der Unternehmer bzw. Geschäftsführer oder Vorstand können die Geschicke des Unternehmens weiter kontrollieren. Das Unternehmen unterliegt auch hier der Aufsicht und Kontrolle des vom Unternehmen frei wählbaren und gerichtlich bestellten Sachwalters.

Gründe für zu spät gestellte Insolvenzanträge

Hoffnung, dass es wieder bergauf gehen wird 96%

Einstufung als Krise, nicht als Insolvenz 88%

Unzureichende Kenntnis der gesetzlichen Bestimmungen 58%

8

Glückliche Mitarbeiter

18

Momentan laufende Projekte

788

Abgeschlossene Beratungen

120

Transaktionsvolumen M&A in Mio. €

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